Wie wir (aus)gelesen werden

Bereits ein Fünftel aller Bundesbürger liest eBooks. Digitale Bücher stehen allerdings nicht mehr bei uns daheim im Bücherregal, sondern liegen auf den Servern kommerzieller Anbieter. Auf diesen werden aber nicht nur unsere Buchinhalte, sondern auch unsere Nutzerdaten gesammelt und ausgewertet. Kurzum: Wir lesen nicht nur, sondern werden unsererseits (aus-)gelesen.

Zugleich nimmt die Konzentration auf dem Buchmarkt rasant zu: Bereits heute teilen sich drei Anbieter über 90 Prozent des Online-Marktes. Dieser Wandel benachteiligt Verlage, Buchhändler, Autoren und Kunden gleichermaßen.

log.os – die alternative Buchhandelsplattform

log.os will diese Entwicklung verhindern und eine alternative Buchhandelsplattform schaffen. Sie soll nicht nur das Kaufen und Empfehlen von Büchern, sondern auch das Lesen selbst revolutionieren.

Die log.os-Plattform wird digitale Universalbibliothek, Marktplatz und soziales Netzwerk in einem sein. Bei alledem stehen die Texte im Mittelpunkt – beim privaten Lesen, der gemeinsamen Lektüre mit Anderen (Social Reading) bis hin zum Schreiben und Vermarkten eigener Werke.

Dabei besitzt bei log.os der Schutz der Privat- und Intimsphäre oberste Priorität. Jeder einzelne Nutzer kann entscheiden, wann und wie seine Daten genutzt werden dürfen – und wann nicht.

Unverkäuflich, unbestechlich,
uneinnehmbar

Die log.os-Plattform wird Verlagen und Buchhändlern einen fairen Marktplatz bieten. Zugleich richtet log.os sein eigens Handeln als Marktteilnehmer am Gemeinwohl aus.

Um dies zu gewährleisten, betten wir unternehmerisches Handeln in eine gemeinnützige Organisationsstruktur ein. Die Trägerin der log.os-Plattform soll perspektivisch eine Stiftung sein; bis dahin wird die log.os-Plattform vom log.os Förderverein e.V. getragen. Diese Konstruktion stellt sicher, dass log.os unverkäuflich, unbestechlich und uneinnehmbar ist.

  • »Der Verband tritt dem Förderverein bei, weil es eine intelligente, aus der Branche heraus geborene Initiative ist, die ein Netzwerk mit einer Vielzahl von Anbietern bildet und sich von der Monokultur absetzt. (…) Mit dem Beitritt wollen wir deutlich machen, dass es für die Buchbranche wichtig ist, Initiativen und ­Zusammenschlüsse zu unterstützen, die vorgegebene Pfade verlassen, um kulturelle Vielfalt zu fördern.«

    Heinrich Riethmüller
    Vorsteher Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V

Neuland: Hisst die Segel!

Die Spannung steigt: Pünktlich zum Start der Leipziger Buchmesse, die am Donnerstag ihre Tore öffnet, werden wir 500 weitere User zur Beta-Phase zulassen. Außerdem haben wir 50 Persönlichkeiten aus der Buch-und Digitalszene persönlich eingeladen, log.os social zu testen. Das ist noch nicht der ganz große Stapellauf, aber bereits eine ordentliche Testfahrt auf hoher See. Weitere…

Neues Jahr, frischer Wind!

Neues Jahr, frischer Wind! Während hinter den Kulissen noch fleißig geschraubt wird, bereiten wir zeitgleich den ersten öffentlichen Auftritt unseres Prototypen auf der Leipziger Buchmesse vor. Damit werden wir auch unseren kommunikativen Fokus aus der Branche heraus in Richtung Endkunden verlagern. Umso mehr freut es uns, mit Tea Herovic eine ausgewiesene Marketing- und PR-Expertin gewonnen…

Das unaufhaltsame Sterben der Buchhandlungen?

Für den stationären Buchhandel begann das Jahr mit einer Hiobsbotschaft: 2015 verzeichnete er erneut einen deutlichen Umsatzrückgang – um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Sterben der kleinen und mittleren Buchhandlungen geht damit weiter. In den vergangenen zehn Jahren sank ihre Zahl bereits um ein Viertel. Ganz anders sieht es beim Versandhändler Amazon aus:…